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Резюме

ORDO SOLIFUGA

1(2). Klauen der Laufbeine behaart. Abdominale Luftlöcher je von einem Kammplättchen überdeckt. Tarsen des 2. und 3. Beinpaares zweigliedrig; Tarsen des 4. Beinpaares dreigliedrig. Flagellum des ♂ messeroder löffelförmig, beweglich. Grosse und mittelgrosse Tiere. Fam. IV. Galeodidae.

2(1). Klauen der Laufbeine unbehaart. Abdominale Luftlöcher ohne Kamm plättchen.

3(4). Afterspalte zum Unterrande des Aftersegmentes verschoben. Tarsen aller Laufbeine eingliedrig. Flagellum des ♂ kurz, unbeweglich, hornartig, nach vorn und oben gekrämmt. Mittelgrosse, kurzbeinige, buntgefärbte Tiere . Fam. I. Rhagodidae.

4(3). Afterspalte in der Mitte des Aftersegments liegend. Flagellum des ♂ anders gestaltet. Kleine, sandgelblich oder fuchsrätlich gefärbte Tiere.

5(6). Alle Laufbeine mit eingliedrigem Tarsus. Kleine, kurz- oder langbei nige Tiere. Fam. II. Karschiidae.

6(5). Tarsen des 4. Beinpaares 2-4-gliedrig. Fam. III. Daesiidae.

Fam. I. RHAGODIDAE
Gatt. 1. RHAGODES POCOCK.

1(6). Körper samt Extremitäten fast durchaus einfarbig, bräunlich-schwarz oder weisslich-sandgelb, gefärbt; im letzteren Falle nur Mandibelendteil grell rotbraun.

2(3). Grundfärbung weisslich-sandgelb. Augenzwischenraum merklich grösser als der Durchmesser des Auges. Pedipalpenmetatarsus ventral mit ganz kurzen (nicht länger als die Breite des Gliedes) Dornen bewehrt. Tarsen der Laufbeine ventral dicht mit feinen Börstchen bedeckt; Tarsus des 2. und 3. Beinpaares keine Randdorne und der des 4. Beinpaares meistens nur einen unpaaren Randdorn tragend. - Turkmenien. 1. Rh. aureus Poc.

3(2). Grundfärbung durchaus schwarzbraun oder schwarz-zimtbraun. Augenzwischenraum nicht grösser als der Augendurchmesser.

4(5). Mandibeln mit groben, etwas verdickten, rotbraunen Borsten spärlich bedeckt. Laufbeine bis zum Tarsalende dunkel gefärbt, nur Tarsen selbst ventral weisslich, nicht dicht mit braunen Börstchen besetzt; zwischen ihnen deutlich dunklere Randdörnchen wahrnehmbar: Tarsen des 2. und 3. Beinpaares meistens 0+1+1 und die des 4. Beinpaares nicht mehr als 2+2+2(0)+2, meistens 0+1+2+(0)+2 Randdorne tragend. Malleoli meist schwärzlich gefärbt. - Turkmenien. 6. Rh. grimmi Bir.

5(4). Mandibeln dicht mit feinen, etwas längeren gelblichbraunen Borsten und kurzen Haaren bedeckt. Laufbeine am Ende, vorzugsweise die Tarsen, weisslich gefärbt, ventral mit gelblichweissen, langen, etwas verdickten Borsten bedeckt; zwischen ihnen aber die nur durch grössere Dicke und kleinere Länge abweichenden Randdörnchen wahrnehmbar: an den Tarsen des 2. und 3. Beinpaares nicht mehr als 0+2+2, und an den Tarsen des 4. Beinpaares etwa 1+2+2+(0)+2 solche Randdorne vorhanden. Malleoli weisslich. - Turkmenien. 7. Rh. melanochaetus Heym.

6(1). Körper, meist auch Extremitäten zweifarbig.

7(10). Abdomen einfarbig.

8(9). Alle Extremitäten ausser dem schwarzbraunen Metatarsus samt Tarsus der Pedipalpen hell gefärbt. Koxenbazillen hell, lang und schlank, nicht zahlreich (bis 3), zwischen der Behaarung wenig wahrnehmbar. Tarsen des 2. und 3. Beinpaares mit 1+1+2 und die des 4. Beinpaares nicht mehr als mit 0+1+2(0)+2 Randdornen bewehrt. - Turkmenien. 9. Rh. plumbescens (Walt.).

9(8). Alle Laufbeine durchaus, ausserdem auch Tibien und Basalhälfte der Metatarsen der Pedipalpen und des 1. Beinpaares hell gefärbt; aber Femur, Tibia, Endhälfte des Metatarsus und Tarsus dieser letzteren schwarzbraun. Koxenbazillen dunkel gefärbt, kurz, wenig verdickt, wenig zahlreich (etwa 2-6). Tarsen des 2. und 3. Beinpaares mit 2+2+2 und die des 4. Beinpaares mit 1+2+2+(2)+2 Randdornen bewehrt. - Südl. Uzbekistan. 2. Rh. bucharicus Bir.

10(7). Abdomen zweifarbig.

11(12). Sämtliche Abdominaltergite mit einem breiten, weissen durchgehen den Streif. Tarsen des 2. und 3. Beinpaares ventral meist mit 0+1+1 und die des 4. Beinpaares mit 0+1+1+(0)+1 Randdornen bewehrt. - Turkmenien. 3. Rh. eylandi (Walt.).

12(11). Abdominaltergite nur zum Teil hell gefärbt.

13(14). Abdominaltergite 2.-7. hell, fuchsrötlichgelb. Koxen nicht über 3-4 Bazillen tragend. Tarsen des 2. und 3. Beinpaares ohne Dornbewehrung, und die des 4. Beinpaares mit 0+1+2+(0)+2 Randdornen bewehrt. Tibienendteil des 2. und 3. Beinpaares dorsal nur 1 Dorn tragend. - Uzbekistan, Kirghisien. 5. Rh. ferghana (Roew.).

14(13). Abdominaltergite 7.-9. reinweiss. Koxen mit zahlreichen Bazillen besetzt. Tarsen des 2. und 3. Beinpaares ventral mit nicht über 2+2+2 und die des 4. Beinpaares mit bis 2+2+2+(2)+2 Randdornen bewehrt.

15(16). Mandibeln einfarbig, dunkel, rötlich-zimtbraun, nach vorn allmäh lich konisch verjüngt. Augenhügel nicht weniger als 1/4 des Stirnrandes einnehmend. Koxen mit verhältnissmässig feinen, hellgefärbten und dadurch zwischen der Koxenbehaarung wenig wahrnehmbaren Bazillen besetzt. - Turkmenien. 8. Rh. melanopygus (Walt).

16(15). Mandibeln basal gelb, weiter nach vorn zu rötlich-zimtbraun gefärbt, auf jeder Seite basal einen grossen schwarzbraunen Fleck tragend. Augenhügel etwa 1/5 des Stirnrandes einnehmend. Koxen mit starken, dunkelgefärbten, gut wahrnehmbaren Bazillen besetzt. - Transkau- kasien4. Rh. caucasicus Bir.

Fam. II. KARSCHIIDAE

1(2). Augenhügel unbehaart, nur vorn ein Paar von Sinnesbörstchen tragend. Metatarsus des 2. und 3. Beinpaares dorsal mit 2 Dornen bewehrt. Beweglicher Mandibelfinger dreizähnig. Flagellum des ♂ am Endteil des Oberfingers befestigt. Jede Mandibel beim ♂ mit einem an ihrer Mitte dorsal sitzenden längeren Dorn und aussen mit zahlreichen Nebendornen bewehrt. Pedipalpenmetatarsus ventral keine Dorne tragend. Extremitäten verhältnissmässig kurz. 3. Gylippus Sim.

2(1). Augenhügel behaart. Metatarsus des 2. Beinpaares dorsal mit 5 und der des 3. Beinpaares mit 3 Dornen bewehrt. Beweglicher Mandibelfinger 2 grössere Hauptzähne und ausserdem zahlreiche winzige Zähnchen tragend. Kleine, langbeinige Tiere.

3(4). Flagellum des ♂* eine lange, basal spiralförmig gebogene, nach vorn gerichtete Borste darstellend. Wangenborsten stark verlängert und bewimpert. 1. Karschia Walt.

* (Zwischen den Weibchen der Gattungen Karschia und Eusimonia sind bisher keine feste Unterscheidungsmerkmale entdeckt.)

4(3). Flagellum des ♂ ein dreieckiges oder halbmondförmiges senkrecht stehendes durchsichtiges Plättchen darstellend. Wangenborsten kurz, nicht bewimpert. 2. Eusimonia Krpl.

Gatt. 1. KARSCHIA WALT.

♀(♂). Mandibeln stark aufgetrieben, oben mit feinen Borsten bedeckt. Pedipalpenmetatarsus nebst dem Tarsus ventral keine Randdorne tragend. Ktenidien nur auf dem 4. Abdominalsternit vorhanden.

♂(♀). Mandibeln wenig aufgetrieben, verlängert, oben mit starken Dornborsten besetzt Pedipalpenmetatarsus samt dem Tarsus ventral fast der ganzen Länge des Gliedes nach mit Randdornen bewehrt Ktenidien auf dem 3. und 4. Abdominalsternit vorhanden.

♂♂

1(10). Oberer Mandibularfinger am Ende dorsal kein Hörnchen tragend. Beweglicher Finger an der Innenseite ohne wulstartiges Gebilde. Augenhügel vorn mit einem oder zwei Paaren auf Sockeln sitzender Sinnesbörstchen versehen (Untergatt. Karschia Walt.).

2(3). Obere Wangenborsten normal.

3(2). Obere Wangenborsten stark verdickt, dornähnlich, verzweigt. Ober kiefer hinter dem 3. Zahn nur winzig behart. Endteil (nach vorn von der Zahnreihe) des Oberfingers nicht kürzer als der Basalteil desselben. - Turkmenien, Gross-Balchan. 3. K. cornifera Walt.

4(7). Endteil (nach vorn von der Zahnreihe) des beweglichen Fingers kürzer als der Basalteil.

5(6). Auf der Schneide des Endteils des beweglichen Fingers keine Konexität und vorn kein Ergänzungszähnchen wahrnehmbar. Unter den oberen Wangenborsten die beiden längeren nicht bewimpert, und die beiden kürzeren stumpf, bewimpert. Flagellumborste viel länger als der Oberfinger, nach oben gerichtet. - Transkaukasien, Azerbaidzhan. 2. K. caucasica (L. Koch).

6(5). Auf der Schneide des Endteils des beweglichen Fingers vor dem Vorderzahne eine breite Konvexität und vorn in der Mitte ein Ergänzungszähnchen vorhanden. Alle obere Wangenborsten normal gestaltet, bewimpert. Flagellumborste den Oberfinger kaum überragend. - Turkmenien, Kopet-Dagh. 6. K. konigi Bir.

7(4). Endteil des beweglichen Fingers mit dem Basalteil desselben fast gleichlang.

8(9). Oberer Mandibularfinger dorsal vorgewölbt, unten am bezahnten Rande geradlinig. Beweglicher Finger vor der Zahnreihe kein Ergänzungszähnchen tragend. Obere Wangenborsten länger als der Oberfinger. - Transkaukasien. 7. K. mastigophora Bir.

9(8). Oberer Mandibularfinger dorsal eingebogen, unten am bezahnten Rande konvex. Beweglicher Finger vor der Zahnreihe in der Mitte des Endteils mit einem Ergänzungszähnchen versehen. Obere Wangenborsten nicht länger als der Oberfinger. - NO. Iran. 5. K. kiritshenkoi Bir.

10(1). Oberer Mandibularfinger am Ende dorsal ein Hörnchen tragend. Beweglicher Finger an der Innenseite mit einem wulstartigen Gebilde. Augenhügel vorn mit einem Paar Sinnesbörstchen versehen (Untergatt. Rhinokarschia Bir.).

11(14). Pedipalpenmetatarsus ventral mit annähernd gleichlangen Randdor nen bewehrt. Dorne nebst Borsten um das Flagellum herum verlängert und mannigfaltig verwickelt.

12(13). Oberfingerhörnchen breit dreieckig, vor dem Vorderzahne sitzend; seine Höhe kleiner als seine Basalbreite und kleiner als die Kieferhöhe unter ihm. Flagellum samt den oberen Wangenborsten weit über das Oberfingerende hervortretend. - Südl. Uzbekistan. *4. K. kaznakovi Bir.

13(12). Oberfingerhörnchen dornähnlich; seine Höhe grösser als seine Basalbreite und nicht kleiner als die Kieferhöhe unter ihm, über den zweiten Zahn sitzend. Flagellum samt den oberen Wangenborsten kaum über das Oberfingerende hervortrend. - Tadzhikistan (Hissar). 1. K. borszczewskii Bir.

14(11). Palpenmetatarsus ventral am Endviertel mit 1. oder 2. stärkeren Dornen, als die übrigen bewehrt. Neben dem Flagellum keine verlängerte und verwickelte Dorne und Borsten vorhanden.

15(18). Hörnchen flach, dorsal an der Innenseite des Oberfingers sitzend. Endteil des beweglichen Fingers kürzer als der Basalteil desselben.

16(17). Hörnchen vor dem Vorderzahne sitzend. Unterer (bezahnter) Rand des Oberfingers konvex. Flagellum mit seinem langen Endteil nach oben und hinten gebogen, vor dem Ende mit einem Haken bewehrt. - Ferghana Tal. 8. K. nasuta Krpl.

17(16). Hörnchen über dem Vorderzahn sitzend. Unterer (bezahnter) Rand des Oberfingers geradlinig. Flagellum mit seinem nicht langen Endteil nach oben und vorn gerichtet; vor dem Ende kein Haken wahrnehmbar. - Kirghisien. 9. K. pedaschenkoi Bir.

18(15). Hörnchen verdickt, dorsal an der Mittellinie des Oberfingers sitzend, auf der Vorderseite mit einer seichten Längsrinne versehen. Endteil des beweglichen Fingers ungefähr mit dem Basalteil gleichlang.

19(20). Hörnchen merklich grösser als die Endspitze des Oberfingers. Pedipalpenmetatarsus am Endviertel mit 2 etwas stärkeren Dornen bewehrt. Ktenidien des 3. Abdominalsternits schmal, lang zugespitzt. - N. Tadzhikistan, Südl. Kirghisien. 10. K. rhinoceros Bir.

20(19). Hörnchen weit kleiner als die Endspitze des Oberfingers. Pedipal penmetatarsus am Endviertel nur mit einem, dafür aber weit stärkeren Dorn als die übrigen bewehrt. Ktenidien des 3. Abdominalsegments breit, kurz zugespitzt. - West-Tianshan. 11. K. zarudnyi Bir.

♀♀*

* (Wegen der unsicheren und wechselnden Unterscheidungsmerkmale bei den Weibchen der Gattung Karschia hat diese Bestimmungstabelle nur einen bedingten Wert; sie ist vorzugsweise für die geschlechtsreifen Stücke brauchbar.)

1(2). Augenhögel vorn mit 2 Paaren langer, auf Sockeln sitzender Sinnesbörstchen versehen. Genitalsternite gleichschenkelig dreieckig, am Hinterrande gerundet. 7. K. mastigophora Bir.* 5. K. kiritshenkoi Bir.

* (Form der Genitalsternite unbekannt.)

2(1). Augenhügel vorn mit 2 Paaren Sinnesbörstchen versehen.

3(8). Genitalsternite dreieckig.

4(5). Genitalsternite schräge, mit merklich hervortretender äusserer Hin terecke und gerader Hinterseite versehene Dreiecke darstellend. 1. K. borszczevskii Bir.

5(4). Genitalsternite gleichschenkelige oder rechtwinkelige, Dreiecke mit gerundeter Hinterseite darstellend.

6(7). Oberkiefer mit 12-13 Zähnen bewehrt, von denen der 3. und 6. unter einander ungefähr gleichgross und weit grösser als die übrigen sind; Zwischenzähne in der Zweizahl. Beweglicher Mandibularfinger mit etwa 12 Zähnen bewehrt; Zwischenzähne obenfalls in der Zweizahl. 4. K. kaznakovi Bir.

7(6). Oberkiefer mit 17 Zähnen bewehrt, von denen der 7. am grössten und der 12. kaum kleiner, die übrigen weit kleiner sind. Beweglicher Finger mit 15 Zähnen bewehrt, von denen zwei (der 7. und 12.) gleich grosse Hauptzähne und vier ganz kleine Zwischenzähne sind. - Turkmenien, Kopet-Dagh. 12. K. demokidovi Bir.

8(3). Genitalsternite länglich, gerundet.

9(12). Genitalsternite nierenförmig, am Innenrande breit ausgeschnitten.

10(11). Genitalsternite etwa 2mal länger als breit. 10. K. rhinoceros Bir.

11(10). Genitalsternite bimförmig, etwa 1.5 länger als breit. 9. K. pedaschenkoi Bir.

12(9). Genitalsternite eiförmig, am Innenrande ohne Ausrandung.

13(16). Genitalsternite etwa 1.5-2mal länger als breit.

14(15). Genitalsternite mit verdickten, basal verjüngten, gebogenen Borsten besetzt. Beweglicher Finger mit 2 Zwischenzähnen; vor dem Vorderzahn 3 winzige Zähnchen. 3. K. cornifera Walt.

15(14). Genitalsternite mit feinen, geraden Börstchen besetzt. Beweglicher Finger mit 3-4 Zwischenzähnen; vor dem Vorderzahn 5-6 winzige Zähnchen. - östl. Tadzhikistan. 13. K. grombczevskii Bir.

16(13). Genitalsternite breit, eckig eiförmig, kaum länger als breit. 6. K. koenigi Bir.

Gatt. 2. EUSIMONIA KRPL.

♀(♂). Mandibeln stark aufgetrieben, oben mit feinen Borsten bedeckt. Pedipalpenmetatarsus ventral keine oder nur am Endteile 3-4 winzige Dörnchen tragend. Ktenidien nur am 4. Abdominalsternit vorhanden.

♂(♀). Mandibeln wenig aufgetrieben, verlängert, oben mit starken Dornbor- sten besetzt. Pedipalpenmetatarsus ventral in der Endhälfte buckelartig verdickt und mit starken, nach vorn kleiner werdenden Dornen besetzt. Über dem Flagellum dorsal auf dem Basalteil des Oberfingers ein Hörn chen und unter dem Flagellum ein Haken. Ktenidien am 3. und 4. Abdominalsternit vorhanden.

♂♂

1(2). Augenhügel nach vorn konisch vorragend, vorn mit einem Paar Sin nesbörstchen versehen und behaart (Untergatt. Rhinippus Werner.) - Morea, Kleinasien; bisher in der USSR nicht gefunden, aber an der Südwestgrenze Transkaukasiens zu erwarten.

2 (1). Augenhügel normal gestaltet.

3(6). Augenhügel mit dicken Dörnchen oder Papillen besetzt; auch auf dem Kopf beiderseits vom Augenhügel solche Dörnchen vorhanden (Untergatt. Barrella Hirst)

4(5). Dörnchen des Augenhügels mit einem Endbörstchen versehen; die Kopfoberflöche beiderseits vom Augenhügel mit zahlreichen, kurzen Dörnchen besetzt. - Zentr. Mongolei. 2. Eu. birulai Roew.

5(4). Dörnchen des Augenhügels abgestumpft, kein Endbörstchen tragend; beiderseits vom Augenhügel nur je 6 (?) Dörnchen auf der Kopfoberfläche sitzend. - Turkestan. 1. En. turkestana Krpl.

6(3). Augenhügel nur behaart, vorn ein Paar Sinnesbörstchen tragend (Untergatt. Eusimonia Krpl.).

7(8). Hinter dem Augenhügel wie auch beiderseits von ihm keine Dörnchen vorhanden. Flagellum dreieckig; Hörnchen einfach zugespitzt; Haken halbkreisförmig gebogen. 3. Abdominalsegment 6+7 messerförmige, zugespitzte Ktenidien tragend. - Chinesisch-Turkestan. 4. Eu. celeripes Hirst.

8(7). Hinter dem Augenhügel wie auch beiderseits von ihm zahlreiche win zige Dörnchen vorhanden. Flagellum halbmondförmig; Hörnchen dreispitzig; Haken eckig gebogen. 3. Abdominalsegment 3+4 keulenförmige, abgestumpfte Ktenidien tragend. - N. O. Iran. 3. Eu. divina Bir.

♀♀

1(2). Pedipalpenmetatarsus ventral am Endteil mit 3-4 kleinen Dornen besetzt. An beiden Kiefern je 3 Zwischenzähne vorhanden. 2. Eu. birulai Bir.

2(1). Pedipalpenmetatarsus ventral keine Dorne tragend. An beiden Kiefern je ein Zwischenzahn vorhanden. 3. Eu. divina Bir.

Gatt. 3. GYLIPPUS SIM.

♀(♂). Mandibeln basal gleichmässig aufgetrieben, nur fein beborstet. Pedipalpenmetatarsus innen mit keiner buckelartigen Verdickung versehen, d. h. ungefähr zylindrisch, auch Femur nur eine Längsreihe feiner Borsten tragend.

♂(♀). Mandibeln in der Mitte aufgetrieben, basal verschmälert (eingeschn?rt), oben und aussen bedornt; Flagellum plättchen - oder dornähnlich. Pedipalpenmetatarsus innen meistens mit einer buckelartigen Verdickung versehen und Femur immer mit einer schrägen Längsreihe aus 4-5 verdickten Dornen und Borsten bewehrt.

♂♂

1(2). Mandibulardorn nach aussen gebogen. Am Basalteil des Oberfingers innen kein Dorn vorhanden. Flagellum blattförmig, durchsichtig. Pedipalpemnetatarsus cylindrisch. - Turkmenien, Uzbekistan. 2. G. (Hemigylippus) lamelliger Bir.

2(1). Mandibulardorn nach innen gebogen.

3(4). Am Basalteil des Oberfingers innen ein Dorn vorhanden. Flagellum lanzettförmig, schlangenartig nach vorn und oben gebogen; durchsichtig. Keine Zahnpapillen. - Transkaukasien. 1. G. (Paragylippus) caucasicus Bir.

4(3). Am Basalteil des Oberfingers innen kein Dorn vorhanden. Flagellum anders gestaltet, undurchsichtig. Zahnpapillen vorhanden.

5(6). Flagellum in der Gestalt eines stumpfen, unter dem Ende eine weiche Papille (zuweilen abgebrochen, dann eine Insertionsstelle wahrnehmbar) tragenden Dörnchens oder rinnenförmig gebogenen Plättchens. Zahnpapille einfach, je eine über den beiden Vorderzähnen. - Uzbekistan. 3. G. (Anoplogylippus) rickmersi Krpl.

6(5). Flagellum in der Gestalt eines undurchsichtigen Plättchens. Zahnpapillen kammförmig.

7(8). Flagellum am Ende zugespitzt, schmal. Oberfinger am Ende abgestumpft. Pedipalpenmetatarsus innen stark buckelartig aufgetrieben. - Uzbekistan. 4. G. (Anoplogylippus) dzungaricus Roew.

8(7). Flagellum am Ende bezahnt, breit. Oberfinger am Ende gerundet.

9(10). Oberfinger stark winkelig nach aussen gebogen, oben mit einer Längsrinne versehen. - Tadzhikistan. 5. G. (Anoplogylippus) pectinifer Bir.

10(9). Oberfinger kaum merklich nach aussen gebogen; oben auf ihm keine Längsrinne wahrnehmbar. - Uzbekistan. 6. G. (Anoplogylippus) bergi Bir.

♀♀

1(2). Genitalsternite dreieckig, am Hinterrande tief rundlich ausgerandet. 1. G.(P.) caucasicus Bir.

2(1). Genitalsternite gerundet oder viereckig, am Hinterrande ohne oder mit ganz seichter Ausrandung.

3(4). Genitalsternite ungefähr viereckig, am Hinterrande nur seicht ausgeschnitten. Koxalbazillen lang und dick, am Ende verbreitert, zwischen der Behaarung gut sichtbar. Mandibeln spärlich beborstet. 2. G. (H.) lamelliger Bir.

4(3). Genitalsternite gerundet, am Hinterrande nur geradlinig abgestumpft. Koxalbazillen schlank, zwischen der Behaarung kaum wahrnehmbar.

5 (6). Abdominalsegmente an den Seiten mit winzigen kreisförmigen schwarzen Fleckchen (um den Borsten herum) besetzt. 6. G. (A.) bergi Bir.

6 (5). Abdominalsegmente ohne solche Fleckchen. 5. G. (A.) pectinifer Bir

Fam. III. DAESIIDAE

1(2). Tarsen des 2. und 3. Beinpaares eingliedrig, die des 4. Beinpaares 3-gIiedrig. Augenhügel mit Dörnchen besetzt. Pedipalpenmetatarsus bei beiden Geschlechtern ventral mit Randdornen bewehrt. 3. Gluviopsis Krpl.

2(1). Tarsen des 2. und 3. Beinpaares 2-gIiedrig. Flagellum des ♂ kahnförmig, am Hinterrande zugespitzt, drehrund.

3(4). Tarsen des 4. Beinpaares 2-gIiedrig; 2. Glied derselben Beine Randdorne tragend. 2. Triditarsus Roew.

4(3). Tarsen des 4. Beinpaares 4-gliedrig. 2. und 4, Glied derselben keine Randdorne tragend. 1. Daesia Karsch

Gatt. 1. DAESIA KARSCH

♀(♂). Sämtliche Extremitäten kürzer als der Körper. Mandibeln aufgetrieben, mit feinen, langen Borsten besetzt, ohne Flagellum. Pedipalpenmetatarsus ventral mit Randdornen bewehrt.

♂(♀). Hinterbreine länger als der Körper. Mandibeln schwach verdickt, verlängert, mit dicken Borsten besetzt, ein Flagellum tragend. Pedipalpenmetatarsus ventral mit Randdornen bewehrt.

♂♂

1(4). Tarsen des 4. Beinpaares normal mit 2+2+2(0)2/0 und die des 2. und 3. Beinpaares mit 1+2+1+2/0 Randdornen bewehrt.

2(3). Beweglicher Mandibularfinger mit 1 Zwischenzahn bewehrt. Pedipal penmetatarsus ventral 3 Paar Randdorne tragend. Abdominaltergite nur schwach beraucht. - Turkmenien, NO. Iran, Uzbekistan. 1. D. rossica Bir.

3(2). Beweglicher Mandibularfinger mit 2 Zwischenzähnen bewehrt. Abdominaltergite mit einem dunklen Längsstreifen versehen. - Chinesisch- Turkestan. 3. D. turkestana Roew.

4(1). Tarsen des 4. Beinpaares mit 2+0+0+2/0(2)0 und die des 2. und 3. Beinpaares mit 1+1+2/0 Randdornen bewehrt. Pedipalpenmetatarsus 2-3 unpaarige oder nur zum Teil paarige Randdorne tragend. - Transkaukasien, Araxestal. 2. D. shelkovnikovi Bir.

♀♀

1(2). Tarsen des 4. Beinpaares normal mit 2+2+2+(0)2/0 und die des 2. und 3. Beinpaares mit 1+2+1+2/0 Randdornen bewehrt. 1. D. rossica Bir.

2(1). Tarsen des 4. Beinpaares mit 2+0+0+2/0(2)0 und die des 2. und 3. Beinpaares mit 1+1+2/0 Randdornen bewehrt. 2. D. shelkovnikovi Bir.

Gatt. 2. TRIDITARSUS ROEW.

Kein Vertreter dieser Gattung ist bisher in der Fauna der UdSSR bekannt, doch kann man die nachfolgende oder eine neue Art an der Ostgrenze des Reiches erwarten - Chinesisch-Turkestan. 1. Tr. tarimensis Roew.

Gatt. 3. GLUVIOPSIS KRPL.

♀ (♂). Mandibeln stark aufgetrieben, nur mit kurzen Dörnchen besetzt, mit starken Zähnen bewehrt. Kein Flagellum.

♂ (♀). Mandibeln schmal, verlängert, vorn mit langen Borsten besetzt. Beide Kiefer mit schwachen Zähnen bewehrt, Flagellum kahnförmig, drehbar, durchsichtig.

♂♂

1(1). Oberseite des Körpers mit zwei breiten tief schwarzen Längsstreifen. Pedipalpen auf dem Endteil des Femurs und auf dem Metatarsus samt dem Tarsus schwarzbraun gefärbt, auf dem Metatarsus ventral mit 7-10 Paaren spitziger Dorne bewehrt. Tarsen des 4. Beinpaares mit 6 Paaren Randdorne bewehrt. Flagellum am Hinterrande gerundet.- Turkmenien, Uzbekistan, NO. Iran. 1. G. nigrocincta Bir.

♀♀

1(2). Oberseite des Abdomens mit zwei breiten tiefschwarzen Längs streifen. Pedipalpenfemur nur auf dem Enddrittel schwarzbraun; die ganze Tibia weisslich. Augenhügel ziemlich gross, etwa 1/4 des Stirnrandes einnehmend. 1. G. nigrocincta Bir.

2(1). Abdomen durchaus weisslich gefärbt. Pedipalpen auf der Endhälfte des Femurs und auf der Basalhälfte der Tibia schwarzbraun. Augenhügel klein, nicht mehr als 1/5 des Stirnrandes einnehmend. - Turkmenien, Kopet-Dagh. 2. G. microphthalma Bir.

IV Fam. GALEODIDAE

1(2). Pedipalpenmetatarsus nach vorn zu schwach verschmälert, fast cylindrisch, einen ungefähr kurz eiförmigen Tarsus tragend. Extremitäten ziemlich kurz, meistens, gleich wie ganzer Körper, dicht mit gold- oder schwefelgelben Haaren bedeckt. Flagellum des ♂ löffelförmig, beiderseits nicht symmetrisch verbreitert, gegen das Ende allmählich verjüngt. 3. Paragafeodes Krpl.

2(1). Pedipalpenmetatarsus nach vorn zu stark verschmälert; einen etwas verlängerten bimförmigen Tarsus tragend. Extremitäten lang.

3(4). 2. Glied des 2. und 3. Beinpaares mit 3 Randdornen. Flagellum des ♂ löffelförmig. Körper schlank, sehr langbeinig. 2. Galeodopsis Bir.

4(3). 2. Glied des 2., 3. und 4. Beinpaares mit 2 Randdornen; Flagellum des ♂ messerförmig, Lanzette am Unterrande ungefähr geradlinig. Nur die Hinterbeine länger als der Körper. 1. Galeodes Oliv.

Gatt. 1. GALEODES OLIV.

♀(♂). Hinterbeine meist kürzer als der Körper. Mandibeln meistens stark aufgetrieben, beborstet. Kein Flagellum. Bezahnung der Mandibeln stark.

♂(♀). Hinterbeine immer länger als der Körper. Mandibeln verschmälert, mit Dornen besetzt. Flagellum vorhanden.

♂♂

1(12). Tarsenendglied des 4. Beinpaares ohne Randdornenpaar (Tarsusbe wehrung mit Randdornen 2+2+2(2)0 oder 1+2+2(2)0 (Araneoides -Gruppe).

2(9). Pedipalpenmetatarsus ventral zwischen den Randdornen dicht mit Zylinderdörnchen besetzt.

3(8). Tarsus des 4. Beinpaares ventral mit schmalen, lang zugespitzen lanzett förmigen Schuppenbörstchen bedeckt.

4(7). 5. Abdominalsternit keine oder zuweilen ganz kurze, feine, kaum wahrnehmbare Ktenidien tragend. Flagellumlanzette etwa 11/2 mal länger als Füsschen, an der Spitze schräg abgestumpft.

5(6). Länge des Pedipalpenmetatarsus grösser als Kopfbreite. Flagellumlan zette schmal. Tarsus des 2. Beinpaares mit 1+2+2/2 Randdornen, Etwas kleinere, fuchsrötlich oder sandgelblich gefärbte, oben und auf den Extremitäten wenig geschwärzte Tiere. - Turkmenien. 2. G. turcmenicus Bir.

6(5). Länge des Pedipalpenmetatarsus nicht grösser als die Kopfbreite. Lanzette des Flagellums ein wenig breiter. Tarsus des 2. Beinpaares meistens mit 2+2+2/2 Randdornen. Grössere, weisslichgelb oder hell sandgelblich gefärbte, oben und an den Extremitäten stark und ausgedehnt geschwärzte Tiere. - SO. Europa, Transkaukasien.1. G. araneoides (Pall).

7(4). Auf dem 5. Abdominalsternit Ktenidien vorhanden, meist gut entwickelt. Flagellumlanzette schmal, etwa 2 mal länger als das Füsschen, am dem Ende zugespitzt. - Uzbekistan. 3. G. turkestanus Krpl.

8(3). Tarsus des 4. Beinpaares ventral mit keulenförmig verdickten Schuppenbörstchen besetzt. Körper samt Extremitäten, besonders die Hinterbeine, dicht mit schwefelgelben Haaren bedeckt. Sehr grosse (bis 56 mm) Tiere. - Tadzhikistan. 4. G. sulphureopilosus Bir.

9(2). Pedipalpenmetatarsus ventral zwischen den Randdornen keine Zylin derdörnchen tragend.

10(11). Grosse (bis 50 mm), fuchsrötlich gefärbte Tiere; nur Pedipalpenmetatarsus ausgeprägt schwarzbraun beraucht. Tarsus des 2. und 3. Beinpaares meist mit 2+2+2/2 Randdornen bewehrt. - Transkaukasien, Araxestal. 5. G. armeniacus Bir.

11(10). Mittelgrosse (bis 35 mm), bräunlichgelb gefärbte Tiere; Tibia und Metatarsus der Pedipalpen bräunlich beraucht. Tarsus des 2. und 3. Beinpaares mit 1+2+2/2 Randdornen bewehrt. - Uzbekistan. 6. G. laevipalpis Bir.

12(1). Tarsenendglied des 4. Beinpaares mit einem Randdornenpaar bewehrt (Tarsenbewehrung mit Randdornen - 2+2+2(2)2 oder 1+2+2(2)2, zuweilen 2+2+2(2)1. (Caspius-Gruppe - Galeodellus Roewer).

13(26). Tarsus des 4. Beinpaares ventral mit schmalen, zugespitzten, lanzettförmigen Schuppenbörstchen bedeckt.

14(27). Grosse Tiere (bis 55 mm). Flagellum mit breitem, zugespitztem Löffel; Füsschen basal verengt, etwa 1.5 mal kürzer als der Löffel. Beweglicher Mandibelfinger mit 2 Zwischenzähnen.

15(16). Ktenidien auf dem 5. Abdominalsternit vorhanden. Grundfärbung des Körpers samt den Extremitäten gelblichweiss; Oberseite des Körpers und der Extremitäten schwarzbraun. - Südl. Uzbekistan, West - Tadzhikistan. 11. G. bactrianus Bir.

16(15). Ktenidien auf den Abdominalsterniten fehlend. Grundfärbung des K?rpers nebst Extremitäten fuchsrötlich; Oberseite des Körpers schwarzbraun; Extremitäten wenig beraucht, nur Metatarsus samt dem Tarsus der Pedipalpen tief schwarzbraun. - Uzbekistan: Hungersteppe. 9. G. fuscus Bir.

17(14). Mittelgrosse Tiere (bis 43 mm), sandgelblich oder fuchsrötlich gefärbt, oben und auf den Extremitäten schwach berauch

18(25). Ktenidien auf dem 5. Sternit vorhanden. Augenhügel fast 1/3 des Stirnrandes einnehmend.

19(22). Lanzette des Flagellums breit, kurz, nur um 1/4 länger als das Füsschen. Schuppenbörstchen der Tarsalglieger des 4. Beinpaares lang zugespitzt

20(21). Längs der Abdominaltergite ein schwarzer Streifen. Unterkiefer der Mandibeln mit 3 Zwischenzähnen. - Ferghana Tal. 12. G. setipes Bir.

21(20). Oberseite des Abdomens kaum gräulicher als die Unterseite, ohne dunklem Streifen längs der Abdominaltergite. Unterkiefer der Mandibeln mit 2 Zwichenzähnen. - Turkmenien. 17. G. smirnovi Bir.

22(19). Lanzette des Flagellums schmal, verlängert, etwa 3 mal länger als das Füsschen. Schuppenbörstchen der Tarsalglieder des 4. Beinpaares kurz zugespitzt. Oberfinger der Mandibeln mit 2 beweglicher Finger mit 3-4 Zwischenzähnen.

23(24). Endpaar der Randdorne des Metatarsus der Pedipalpen kürzer als der Durchmesser des Metatarsus unter ihm. Pedipalpenmetatarsus unten mit feinen Bazillendörnchen besetzt. - Tadzhikistan, Östl. Uzbekistan. 13. G. setulosus Bir.

24(23) Endpaar der Randdorne des Metatarsus der Pedipalpen etwa 2 mallänger als der Durchmesser des Metatarsus unter ihm. Pedipalpenmetatarsus unten mit starken Bazillendörnchen besetzt. Randdorne auf dem Tarsus des 4. Beinpaares merklich länger als der Durchmesser der Tarsalglieder. - Uzbekistan-Wüste Kzyl-kum. 18. G.zarudnyi Bir.

25(18). Keine Ktenidien auf dem 5. Abdominalsternit. Augenhügel etwa 1/4 des Stirnrandes einnehmend. Oberfinger der Mandibeln mit 1 beweglicher Finger mit 3 Zwischenzähnen. - Westl. Kazakhstan. 14. G. pallasi Bir.

26(13). Tarsalsohle des 4. Beinpaares mit breiten, distal gerundeten oder nur ganz kurz zugespitzten keulenförmigen Schuppenbörstchen besetzt (Abb. 76). Meist sehr starke Tiere.

27(30). Schwarzbraun gefärbte Tiere. Junge Tiere gelblichweiss, mit zum Teil schwarbraunen Extremitäten.

28(29). Augenhügel mehr als 1/3 des Stirnrandes einnehmend. Tarsus des 2. und 3. Beinpaares mit 1+2+2/2 Randdornen bewehrt. Oberfinger der Mandibeln mit 2 Zwischenzähnen.- Turkmenien. 10. G. fumigatus Walt.

29(28). Augenhügel kaum 1/5 des Stirnrandes einnehmend. Tarsus des 2. und 3. Beinpaares mit 2+2+2/2 Randdornen bewehrt. Oberfinger der Mandibeln mit 1 Zwischenzahn. Abdomen grau, mit schwarzem Rückenstreifen. - Turkmenien - Kopet-Dagh. 15. G. philippowiczi Bir.

30(27). Gelb gefärbte Tiere. Augenhügel etwa 1/4 (zuweilen etwas weniger) des Stirnrandes einnehmend.

31(34). Oberkiefer der Mandibeln mit 1, Unterkiefer mit 2 Zwischenzähnen.

32(33). Tarsus des 2. und 3. Beinpaares mit 2+2+2/2 und der des 4. Beinpaares mit 2+2+2/2/2 Randdornen. - Turkmenien, Uzbekistan, südl. Kazakhstan. 8. G. caspius Bir.

33(32). Tarsus des 2. und 3. Beinpaares mit 1+2+2/2 und der des 4. Beinpaares mit 2 (oder l)+2+2(2)1 (oder 2) Randdornen. - Tadzhikistan. 7. G. bogojavlenskii Bir.

34(31). Oberkiefer der Mandibeln mit 2, Unterkiefer mit 3 Zwischen zähnen. - Östl. Uzbekistan. 16. G. bubi Bir.

♀♀

1(10). Tarsalendglied des 4. Beinpaares kein Randdornenpaar tragend (Tarsalbewehrung - 2+2+2/2 oder 1+2+2/2/0). (Araneodes - Gruppe).

2(3). Pedipalpenmetatarsus ventral mit sehr verdickten, langen Dornen und zwischen ihnen mit längeren, fast gleich dicken Dornborsten besetzt. 2. G. turcmenicus Bir.

3(2). Pedipalpenmetatarus ventral mit kurzen Dornen und zwischen ihnen nur mit feinen sehr langen Borsten oder Haarborsten besetzt

4(5). Beweglicher Mandibelfinger mit 2 Zwischenzähnen bewehrt, von welchen der hintere mehrmals kleiner als der vordere ist Sehr grosse Tiere, mit schwefelgelben Haaren besonders auf den Hinterbeinen dicht bekleidet. 4. G. sulphureopilosus Bir.

5(4). Beweglicher Mandibelfinger mit 3 (wenn 2, so hinten ein zahnloser Raum) nach vorn allmählich stärker werdenden Zähnen bewehrt

6(9). Bräunlichgelbe Tiere. Pedipalpen vom Endteil des Femurs bis zum Tarsus mehr oder weniger geschwärzt Mandibeln oben mit 2-3 braunen Längsstreifen.

7(8). Länge des Pedipalpenmetatarsus kleiner als die Kopfbreite. Oberfinger der Mandibeln etwa zwei mal kürzer als die Mandibelbreite. 1. G. araneoides (Pall.).

8(7). Länge des Pedipalpenmetatarsus etwas grösser als die Kopfbreite. Oberfinger der Mandibeln nicht kürzer als die Mandibelbreite. 3. G. turkestanus Krpl.

9(6). Fuchsrötliche Tiere; nur Pedipalpenmetatarsus etwas geschwärzt Mandibeln oben ohne dunklen Längsstreif, nur basal am Aussenrande mit einem braunen Fleck. 5. G. armeniacus Bir.

10(1). Tarsalendglied des 4. Beinpaares mit einem Paar Randdorne (selten nur ein unpaarer Randdorn) (also Bewehrung des Tarsus 2+2+2/2/2 selten 1 oder 1+2+2/2/2). (Caspzus-Gruppe=Galeodellus Roewer).

11(14). Grosse, schwarzbraune Tiere.

12(13). Tarsus des 2. und 3. Beinpaares ventral mit 1+2+2/2 Randdornen. Länge des Oberfingers der Mandibeln nicht kleiner als die Mandibelbreite. Augenhügel etwa 1/4 des Stirnrandes einnehmend. Sehr grosse (bis 75 mm), durchaus schwarzbraune Tiere (junge Tiere - gelblichweiss, zum Teil auf den Extremitäten schwarzbraun gefärbt).- Turkmenien. 10. G. fumigatus Walt.

13(12). Tarsus des 2. und 3. Beinpaares ventral mit 2+2+2/2 Randdornen. L?nge des Oberfingers der Mandibeln weit kleiner als die Mandibelbreite. Augenhügel sehr klein, nicht über 1/6 des Stirnrandes einnehmend. Einwenig kleinere Tiere; Abdomen hellgrau mit schwarzen Rückenstreifen. - Turkmenien - Kopet-dagh-Gebirge. 15. G. philippowiczi Bir.

14(11). Gelb gefärbte Tiere.

15(24). Körpergrösse bis 60 mm und mehr. Tarsus des 2. und 3. Beinpaares mit 2+2+2/2 Randdornen.

16(23). Oberkiefer der Mandibeln mit 1, Unterkiefer mit 2 Zwischenzähnen. Länge des Oberfingers der Mandibeln merklich kleiner als Mandibelbreite.

17(20). Grundfärbung des Körpers samt Extremitäten sandgelblich oder fuchsrötlich.

18(19). Pedipalpen vom Endteil des Femurs fast durchaus mehr oder weniger einfarbig braun. - Turkmenien, Uzbekistan, Südl. Kazakhstan. 8. G. caspius Bir.

19(18). Pedipalpen fuchsrötlich, nur Metatarsus tief schwarzbraun. - Uzbekistan - Hungersteppe. 9. G. fuscus Bir.

20(17). Grundfärbung des Körpers samt den Extremitäten weisslichgelb; oben tief schwarzbraun pigmentiert.

21(22). Augenhügel etwa 1/4 des Stirnrandes einnehmend. - Uzbekistan. 11. G. bactrianus Bir.

22(21). Augenhügel nicht mehr als 1/5 des Stirnrandes einnehmend. - Tadzhi kistan. 7. G. bogojavlenskii Bir.

23(16). Oberkiefer der Mandibeln mit 2 und Unterkiefer mit 3-4 Zwischen zähnen. - Ferghana Tal. 16. G. bubi Bir..

24(15). Mittelgrosse Tiere (bis 45 mm). Tarsus des 2. Beinpaares ventral mit 1+2+2/2 Randdornen.

25(26). Oberkiefer der Mandibeln mit 1, Unterkiefer mit 2 Zwischenzähnen.- Westl. Kazakhstan. 14. G. pallasi Bir..

26(25). Oberkiefer der Mandibeln mit 2, Unterkiefer mit 2-3 Zwischen zähnen.

27(28). Metatarsus der Pedipalpen mit langen, verdickten Randdornen und zwischen ihnen in derselben Längsreihe mit gleich starken, aber weit längeren Domborsten. - Östl. Uzbekistan, Tadzhikistan. 13. G. setulosus Bir.

28(27). Metatarsus der Pedipalpen mit kurzen, starken Randdornen und zwischen ihnen in derselben Längsreihe mit sehr langen feinen Haarborsten.

29(30). Ktenidien auf dem 5. Abdominalsternit vorhanden. Randdornen auf den Tarsalgliedern des 4. Beinpaares nicht länger als der Querdurchmesser des Tarsalgliedes. - Turkmenien. 17. G. smirnovi Bir.

30(29). Ktenidien auf dem 5. Abdominalsternit fehlend. Randdornen auf den Tarsalgliedern des 4. Beinpaares merklich verl?ngert. - Uzbekistan - Zentrale Ksyl-kum Wüste. 18. G. zarudnyi Bir.

Gatt 2. GALEODOPSIS BIR.

♀(♂). Mandibeln massig aufgetrieben, nur beborstet, mit starken Zähnen bewehrt Kein Flagellum.

♂(♀). Mandibeln schmal, mit starken Dornen besetzt; Zahnbewehrung schwach. Flagellum löffelförmig, zugespitzt.

♂♂

1(1). Pedipalpenmetatarsus ventral 5 Paare kurzer Randdorne und dazwischen lange feine Borsten tragend. Flagellum mit dem ungefähr symmetrisch verbreiteten, verlängerten Löffel und mit verschmälerter Endspitze. Krallenunguiculi kurz, nicht länger als 1/9 der Krallenlänge.- Südl. Uzbekistan. 2. G. strandi Bir.

♀♀

1(2). Krallen des Hinterbeins mit langen (etwa 1/3 der Krallenlänge) unguiculi. Pedipalpenmetatarsus ventral nur mit langen, verdickten Dornborsten bewehrt - Turkmenien. 1. G. bilkiewiczi Bir.

2(1). Krallen des Hinterbeins mit kurzen (etwa 1/9 der Krallenlänge) unguiculi. Pedipalpenmetatarsus ventral mit langen verdickten Dornen und zwischen ihnen mit noch längeren ebenfalls verdickten Dornborsten bewehrt. 2. G. strandi Bir.

Gatt. 3. PARAGALEODES KRAEP.

♀(♂). Hinterbeine merklich kürzer als der Körper. Mandibeln stark aufge trieben, fein beborstet, starke Zähne tragend. Kein Flagellum.

♂(♀). Hinterbeine gleichlang, oder kaum länger als der Körper. Mandibeln schwach aufgetrieben, mit starken Domen und langen Borsten besetzt. Flagellum löffelförmig.

♀♀

1(2). Beweglicher Mandibelfinger mit 3 Zwischenzähnen bewehrt Tarsus des 4. Beinpaares ventral mit lang zugespitzten, schmalen Schuppenborsten besetzt Flagellum mit langem (kaum kürzer als die Lanzette) Füsschen, gegen das Ende fein zugespitzt - Tadzhikistan. 4. P. spinifer Bir.

2(1). Beweglicher Mandibelfinger mit 2 Zwischenzähnen bewehrt Tarsus des 4. Beinpaares ventral mit am Ende gerundeten oder kurz zugespitzten Schuppenborsten besetzt Flagellumfüsschen etwa halb so lang wie die Lanzette.

3(4). Schuppenborsten an dem Hintertarsus zugespitzt Tarsus des 2. und 3. Beinpaares ventralseits spärlich mit feinen, kurzen Dörnchen besetst. Körpergrösse bis 55 mm. - Uzbekistan. 2. P. pallidus Bir.

4(3). Schuppenborsten an dem Hintertarsus am Ende rundlich abgestumpft. Tarsus des 2. und 3. Beinpaares ventralseits, dicht mit feinen verlängerten Börstchen bedeckt. Körpegrösse bis 35 mm. - Uzbekistan. 1. P. heliophilus (Heym.).

♀♀

1(2). Tiefschwarzer Rückenstreif des Abdomens in Gestalt zweier Fleckenreihen auf die Unterseite des Abdomens übergehend. Hinterbeine mit kurzen weisslichen Haaren bedeckt. - N. Iran, Talysh. 3. P. raelanopygus Bir.

2(1). Dunkler Rückenstreif des Abdomens, wenn vorhanden, am Oberrande des Aftersegments endend. Hinterbeine dicht mit ziemlich langen gold-oder schwefelgelben Haaren bedeckt.

3(4). Tarsenendglied des 2. und 3. Beinpaares ventralseits 2 Paare Randdorne tragend (d. h. 2+2+2/2+2 Tarsaldorne). Tarsus aller Laufbeine ventralseits spärlich mit kurzen Dörnchen besetzt. Körpergrösse bis 52 mm. - Uzbekistan. 2. P. pallidus Bir.

4(3). Tarsenendglied des 2. und 3. Beinpaares ventralseits 1 Paar Randdorne tragend (d. h. 2+2+2/2 Tarsaldorne). Tarsus aller Laufbeine ventralseits dicht mit langen, feinen Haarbörstchen bedeckt. Körpergrösse bis 40 mm. - Uzbekistan. 1. P. heliophilus (Heym.).

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